Samstag, 31. Dezember 2016

über mich/ über uns - damit wir vertrauter ins Jahr 2017 starten

Das Fest der Feste liegt hinter uns und der Jahreswechsel steht an. Neben Silvesterplänen machen sich auch viele Gedanken über das Neue. Sie schmieden Pläne oder machen Ordnung und entrümpeln. Und damit ihr mich nicht von eurer Leseliste aussortiert, dachte ich, erzähl ich euch ein bisschen was. Dann starten wir vertrauter ins neue Jahr. 



Was liegt hinter uns? 

Wir sind alle Vier gebürtige Berliner. Das Tochterkind und ich sind im Bezirk Mitte geboren und die beiden männlichen Familienmitglieder sogar im gleichen Krankenhaus. Wasch echt also. Das ist gar nicht selbstverständlich hier in der Hauptstadt. 

In etwa die ersten achte Jahre meines Lebens verbrachte ich in Berlin. Dann zogen meine Mama und ich in eine brandenburgische Kleinstadt. Bis ich mit 16 Jahren wieder zurück nach Berlin zog. Nach 2 Jahren Fachabiturzeit studierte ich an der Fachhochschule Potsdam "Bildung und Erziehung in der Kindheit". Mittlerweile arbeite ich in einem Kindergarten. Mein Herz schlägt für eine reggio-inspirierte Kultur des Lernens. 

Ich mag Zitate, bin ein Fan von Astrid Lindgren und wollte früher immer Kinderspielzeug entwickeln/ entwerfen, weil ich lautes, leichtes und nur auf Masse produziertes Spielzeug blöd finde. Ich mag zum Beispiel kein Lego. Obwohl meine Kinder einen ganzen Schwung an Duplosteinen besitzen und auch noch Kindheitslego hier existiert, mag ich es nicht. Verteufen will es nicht, ich würde einfach etwas anderes wählen. 
Ich bin froh, dass mein Herzmann kocht und backt. 

Der Herzmann und ich sind nunmehr über 11 Jahre Weggefährten. Ich schrieb im Sommer 2015 zu unserem Zehnjährigen Jubiläum hier über unsere Anfänge. Uns verbindet eine mehrdimensionale Liebe zu Espresso. Profan auch Kaffee. Inniglich ersehnt als Muntermacher. Geschätzt als Genussmittel. Verehrt und zelebriert dank dritter Welle der Kaffeekultur, obwohl Espresso vor Filterkaffee geht. Eine dunkle Röstung, Mischung aus 70 Arabica und 30 Robuster, vom Herzmann in Unterhosen in unserer heimischen Küche zubereitet, ist gelebte Zuneigung und transportiert ein Gefühl von Geborgenheit. Was ich im Übrigen stets auch in einem Café mit und ohne meinen Herzmann spüre. Selbst die Kinder haben verinnerlicht, dass Kaffee/ Espresso zu unserem Leben gehört. 

Das Tochterkind kann ohne Punkt und Komma reden. Sie ist schlau, geschickt und mancher Tage wie aufgezogen. Der Herzmann und ich fuhren auf Hochzeitsreise nach Paris. Meine Tochter hat ihren Namen von dort. Sie ist genau einen Tag vor unserem ersten Hochzeitstag geboren. 

Der Sohnmann wirft großartig und seine Urknäule sind immer (noch) "Balloms". Er liebt Ballons. Auf seinen Namen konnten wir uns nicht einigen. Am Morgen seines Geburtstages ließen wir unsere Tochter einen Namen auslosen. Ich wollte nicht ohne Entscheidung zur Einleitung gehen. 4 Namen standen zur Wahl und wir sind mit dem Ergebnis sehr glücklich. 

Was wird kommen? 

Das weiß ich nicht. Und ich bin froh darüber. 


Wie steht es mit euch? 
Worauf schaut ihr zurück? 
Was habt ihr für Pläne? 
Was wird kommen? 


Guten Rutsch!
Anne 


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Silvester-DIY - Strohalmfeuerwerk

Feuerwerk am Himmel, wenn es in voller Farbenpracht leuchtet, ist wunderschön. Doch meine Tochter und ich sind keine besonderen Fans von Knallerei. Ich finde es ist aus dem Fenster geworfenes Geld und die roten Spuren und der Müll auf der Straße am nächsten Tag nerven. Leider dröhnt es auch sehr bei uns im Wohngebiet. Krümelie zuckt dann zusammen, hält sich die Ohren und das Zischen, Puffen und Knallen bereitet ihr unbehagen. 
Wie ist es bei euch? 

Da wir uns trotzdem vom alten Jahr verabschieden und das Neujahr begrüßen wollen, machen wir uns einen Spaß. Wir blassen unser eigenes Feuerwerk in die Luft. 

Seht selbst. 


DIY - Silvesterspaß 

 ohne Knallerei in die Luft blassen 

Das wird gebraucht!

  1. ein dicker Strohhalm 
  2. ein dünner Strohhalm, der in den ersten passt
  3. Lametta, wahlweise Geschenkband oder etwas anderes flattriges, fädiges und leichtes 
  4. Klebestreifen und eine Schere.   

So geht's!

An dem dünnen Strohalm wird Lametta/ Luftschlangenstückchen/ Geschenkbandkringel mit Klebestreifen befestigt. Der dünne Strohhalm wird in die dickere Variante geschoben. Eventuell noch ein Stückchen von den Halmen abschneiden. 

Dann Tiefeinatmen und den Strohhalm mit Lametta herauspusten. Hurra!


Verschiedene Farben, Materialien und Längen können für zusätzlichen Spaß sorgen. Besonders gut fliegen die Halme mit Lametta. Die Luftschlangen und Geschenkband lässt sich leichtet ankleben. Der Herzmann kann weiter pusten... Überraschung. Ich bekomme drei Halme gleichzeitig in den Mund. Kopf in Nacken und pusten. Mit anderen zusammen ist bestimmt auch lustig. Um die Wette und mit Anfeuern ist immer interessant. 

Die Kinder jedenfalls finden es klasse. Der Sohnemann kaute auch munter auf einem Halm herum. Auch eine Erfahrung. 

Anmerkung: Super Sache für die Mund- und Fingermotorik der Kinder! Eignet sich auch prima für Geburtstage oder ähnliches. Die Grundidee stammt nicht von mir. Ich habe sie aus der KITOPIA. 
Wer mehr darüber erfahren möchte, klickt sich hier herüber zu meinem Text: Anregungsfunken, die Leidenschaft entfachen können...

Habt Spaß!

Tief Luft holen
und los...

Ich wünsche euch einen guten Rutsch

Anne 

Montag, 26. Dezember 2016

Lebensbilder statt Krankheitsbild #79 mit Weihnachten in Bildern


Weihnachten beginnt bei mir traditionell mit dem Schmücken des Tannenbaumes. In diesem Jahr wurde unser Baum bereits am 22. statt am 23. Dezember genutzt. So ganz war ich nicht in vorfreudiger Erwartung, aber die Abweichung bescherte uns tatkräftige Unterstützung, was sehr schön war.
Der Baum stand also. Der Herzmann und Krümel kauften am Freitag fleißig ein und erholten sich noch etwas - der Sohn zwar nun Fieber frei, hustete und schniefte. Der Hezmann musste sich von der Nacht erholen. Krümelie und ich besuchten meine Mama. Wir hatten etwas Pech mit der S-Bahn, sodass wir spät Heim kamen. 

Der Samstag aka DER VIERUNDZWANZIGSTE begann mit einem fiebrigen und erschöpften Tochterkind. Die Nacht war unruhig und wir kamen schwer in die Gänge. Doch das letzte Türchen wurde geöffnet und zum Frühstück gab es Kerzenschein. 
Krümelie verbrachte den Vormittag auf dem Sofa und Krümel spielte ruhig neben ihr. Wir Erwachsenen hauselften etwas.
Zum Mittag gingen die Kinder und ich zu Oma. Auch dort war es weihnachtlich. 
Wir aßen, Krümel machte Mittagsschlaf und Krümelie und ich schauten Peppa Wutz. Es wurde sich noch schick gemacht... 
und dann wurden wir vom Herzmann abgeholt. Er hatte Essen vorbereitet und unser Geschenk für die Kinder zusammen gebaut. Dann hat er sich als Weihnachtsmann betätigt.
Krümelie wurde zum Glück etwas vitaler. Draußen schauten wir uns eifrig nach dem Schlitten des Weihnachtsmannes um. 
Wir vertrödelten Zeit, weil wir noch auf Opa warteten. Gegen 16 Uhr kamen wir Zuhause an und Krümelie stürmte gleich ins Wohnzimmer. Und tatsächlich lagen da ja Geschenke unter dem Baum. Krümel interessierte sich erst einmal nur für die Küche und setzte sich dann auf's Sofa, um einen Schokiweihnachtsmann zu essen. Krümelie packte fröhlich aus und freute sich sehr. 
Die Sachen wurden bespielt und betrachtet. Es gab Kaffee und Kuchen, später noch Abendessen. 

Als Oma&Opa gegangen waren, wurde noch ein bisschen gelesen. 
Und als die Kinder in ihren Betten lagen, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. 


Am ersten Weihnachtstag lag Krümelie wieder auf dem Sofa. Krümel spielte neben ihr mit den Geschenken. Habt ihr das früher auch gemacht: Im Schlafi am Morgen des 25. Dezember die Geschenke bespielt? Das jedenfalls taten wir. Zusammen versuchten wir uns sogar an einem Gemeinschaftsspiel. 

Zum Essen ging es wieder zu Oma&Opa. Es war sehr lecker. Ähnlich wie am Vortag schauten wir mit Krümelie einen Film, während Krümel schlief. 


Der Herzmann vollendete seine veganen Stollen und war darüber sehr froh. Krümel, er und Oma&Opa machten sich mit dem Backwerk auf zu einer Uroma. Die kränkelnde Krümelie und ich machten uns einen ruhigen Nachmittag. 

Am Abend rief noch die Badewanne und der Tag endete.
Der Herzmann und ich verbrachten den Abend wie in alten Zeiten. hihi. 


Am zweiten Weihnachtstag tümmelten wir uns lange im Bett. 
Wir frühstückten irgendwann, die Kinder spielten und schauten ein bisschen "der kleine Lord" mit. 
 Krümelie fand Post von "Pippi" (die noch von ihrem Geburtstag stammte) und mit einer Lupe ausgestattet folgten wir ihrer Bitte. Pippi suchte ihre Goldtaler und wir halfen beim Suchen. 
Da wir schon draußen waren, entschieden wir spontan am Alex mit dem Riesenrad zu fahren. Das war wirklich faszinierend. Leider regnete es fürchterlich und wir machten eine Kaffeepause. Sehr touristisch. 

Wieder Daheim machten wir die Festmahlreste warm. 
Die Kinder spielten und wir lauschten nochmal Weihnachtsmusik. 
Mit Kerzenschein klang dieses Weihnachtsfest aus. Die Kinder kränkeln noch etwas, aber insgesamt geht es uns gut. Es entschleunigt immer ungemein, wenn die Kinder nicht ganz fit sind. Es hatte also auch Vorteile.  
Schön war es... 
die gemeinsame Zeit.
die Geschenke und leuchtenden Kinderaugen. 
das Festessen. 
die Wärme... 
Wir sind dankbar. 

Wie ist es euch ergangen? Hattet ihr schöne Feiertage oder macht sich Erleichterung breit, weil die Zeit vorbei ist? Was habt ihr gemacht?

Mehr Eindrücke gibt es wie immer HIER bei Susanne von Geborgen Wachsen. 

Ich wünsche euch schöne Tage bis zum Silvester-Wochenende!
Anne 

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Deckel auf und Blick in die Rossmann "schön für mich"-Box von Dezember 2016

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Bei uns wird in erster Linie nach Haarspangen und Zopfhaltern gefahndet. Die Haarpracht von Krümelie bietet sich ja auch an. Das schmückende Beiwerk wird mit Stolz getragen. Muss sich ja schließlich lohnen - die Lockenpracht. 

Krümelie hegt eine große Leidenschaft für Mädchenkram. Kleider und Röcke werden mit Vorliebe getragen. Nagellack für's Weihnachtssingen war unerlässlich. Lippenstift lässt ihr Herz höher schlagen und Schminke bzw. Schminken fasziniert mein Tochterkinder einfach. 
Mit dieser Voraussetzung war Krümelies Freude ebenso groß wie meine als eine Rossmann "SCHÖN FÜR MICH" - Box ihren Weg zu uns fand. Das Tochterkind half mir tatkräftig die Dezember-Ausgabe 2016 auszupacken. 

Wollt ihr mit rein schauen? 
Ja? 
Deckel auf: 

video

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So lange könnte euch dies hier auch interessieren: 

Hier könnt ihr auch noch etwas über äußerliche Merkmale des UTS und Schönheit lesen. 


Hier könnt ihr ein Interview von mir mit Silke von Püppikram lesen.


Was haltet ihr von Beauty-Boxen? 
Hattet ihr schon einmal Glück bei den "Schön für mich"-Boxen? 
Was haltet ihr von dieser hier? 

Anne 

Sonntag, 18. Dezember 2016

vom Zusammenrücken an Weihnachten, Fragen und elementaren Wünschen

Viel Angepriesen ist das Zusammenrücken an den Festtagen. Besinnlichkeit, Behaglichkeit, Ruhe und Frieden wünschen wir uns (gegenseitig). Doch was machen wir in dieser Zeit? Wie entschleunigen wir? Wie rücken wir zusammen? 

Ein Märchenfilm zusammengekuschelt auf dem Sofa - ja klar. Und dann? Weihnachtsmusik - wahlweise wie bei uns "Nine Mond" - lauschen. Und dann? Plätzchen backen, Geschenke auspacken, Kerzen anzünden, gemeinsam Essen? Und dann? 

Wie entsteht (Weihnachts-)stimmung?

Jemand (Gibt es eine weibliche Form davon? Den Ausschlag gab nämlich eigentlich eine Jemande.) hat mich daran erinnert, dass wir uns unserem Gegenüber nähern, wenn wir ihm eine Frage stellen. Über ein Gespräch können wir unsere Verbindung intensivieren. Das ist ein Gewinn. 

Und das ist, was ich an Weihnachten machen möchte: mich auf meine Lieben einlassen und Fragen fragen! 

Lustige. Ernste. Abwegige. 
Je nach Moment, Gesprächspartner und Anzahl der Personen möchte ich meine Lieben löchern. 

Warum leuchtet der Kran? Wo würdest du einen Schatz vergraben? Wer hat dir Fahrradfahren beigebracht? Engel oder Stern auf der Baumspitze? Was war das schönste Weihnachtsgeschenk? Wärst du lieber ein Astronaut oder ein Feuerwehrmann? 

An dieser Stelle könnte dieser Post enden. Das tut er nicht. Bevor ich etwas poste bzw. wenn ich etwas in meinem Kopf wälze, tausche ich mich mit meinem Herzmann aus. 

Ich stellte ihm also eine Frage: Was ist dein größter Wunsch? Ich wusste es schon vorher. Er bestätigte mich. Mein Herzmann hätte am Liebsten immer "Friede, Freude, Eierkuchen". Er mag keinen Streit. Sein größter Wunsch ist ein friedliches Auskommen miteinander. Im Kleinen: also bei uns. UND im Großen: also auf der ganzen Welt. 
Voller Herzensgüte. Er ist wirklich einer von den "Guten", dafür liebe ich ihn. 

Es folgte eine zweite Frage: Was würdest du gern auf der Welt verändern?
Jetzt bitte ein "BÄHM" vorstellen.
Was er ändern würde, überraschte mich. Vielmehr sein Begründung.
Ich hätte erwartet, dass er sich Gesundheit wünscht. Nein. 

Auch hier ist seine Antwort: friedliches Auskommen miteinander. Schulterzucken seinerseits. Verwirrung meinerseits. Seine Begründung ist simpel. Von "Friede-Freude-Eierkuchen" hätten einfach mehr Menschen etwas. Alles andere wäre egoistisch. Warum Menschen gewaltätig werden, wegen geringer Auseinandersetzungen, habe er noch nie verstanden. Ich muss schlucken. 

Ich wäre egoistisch. Ich bin egoistisch. Ich wünsche mir Fortschritt in der Forschung. Ich wünsche mir Heilung. Ich wünsche mir Gesundheit für meine Lieben.
 

Da ist es wieder - das "X-MAL ANDERS SEIN". Was für mich ein normaler Wunsch wäre, ist es für meinen Mann nicht. Angesichts der immer wieder erschreckenden Nachrichten ist es ein erstrebenswerter Wunsch. 

Es lohnt sich eine Frage zu stellen. Die Antwort kann uns überraschen. Wir lernen dazu. Und wir können die Feiertage dazu nutzen. 

Was sind eure größten Wünsche?
Was würdet ihr gerne in der Welt ändern? 
Was für Fragen würdert ihr gerne stellen? 

Gerne auch mir...
Anne 

Montag, 12. Dezember 2016

Lebensbilder satt Krankheitsbild #78 trifft 12von12


Bei dieser Aktion werden am 12ten eines Monats 12 Bilder (vom Tag) gemacht. Das passt prima in meine Reihe "Lebensbilder statt Krankheitsbild", daher gibt es jetzt 12 Lebensbilder von meinem/unserem Tag und HIER  bei "Draußen nur Kännchen" gibt´s noch mehr...

Montag

zwölfter Dezember 2016

weihnachtlicher Tag 

Adventskalender
morgendliches "Weihnabaum" schmücken 
Eingang zum Arbeitskindergarten
Stuhlparade
ich sammle Spenden für den Kindergarten der Kinder
Weihnachtscircus
Plätzchen vom Tochterkind gemacht 
aus dem Briefkasten 
Krümel schreibt 
Krümelie natürlich auch 
Abendessen
Sandmann 
Lesezeit 

Wie war dein Tag? 
Ich schenke dir ein Lächeln und
wünsche euch allen einen schönen Abend!
Anne