Sonntag, 31. Januar 2016

buntes Allerlei von Alltag bis Buchgeschehen

Ich hatte große Pläne für den Januar. Frisch und munter wollte ich ins neue Jahr starten, Sachen erledigen, ordnen, ausmisten, strukturieren. Ich wollte richtig etwas schaffen. 
Nun ist der Monate um. Gefühlt habe ich nichts erreicht. Das stimmt so natürlich nicht, aber die Pläne waren größer. 

Seis drum. Morgen beginnt die brotbringende Arbeit. Ein lachendes und ein weinendes Auge schauen zurück und auf das Neue. 

Heute gibt es krankheitsbedingt kein Wochenende in Bildern; dafür gibt es ein (Alltags-) Pot­pour­ri. 

Mit dem Sohn gestaunt: 
Ich habe Kräne oder diverse andere Baustellengeräte, Fahrzeuge und Straßenbahnen beobachtet. Der Sohn liebt es. Der Zeigefinger schnellt dann vor und mit strahlenden Augen reihen sich "Da"-Silben aneinander. 

Szene mit der Tochter: 
Papa sang vor sich hin. Mit Quatsch im Kopf dichtete er ein Kinderlied um. Er trällerte also vor sich her. Der Sohn war begeistert. 
Krümelie nicht. Sie kam, drückte Papa am Arm und verkündete: "Klick. Musik ist aus. Du musst nicht singen Papa.". Sprachs, drehte sich und ging.

Papa verstummte. 

Gefreut: 
Der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. hat eine neue Broschüre herausgegeben über Syndrome, die mit Herzfehlern einhergehen. Das UTS und "X-MAL ANDERS" als Buchtipp werden erwähnt. 





Gefragt: 
Ob jemand von seinen Schwerbehindertenausweis-Erfahrungen berichten möchte... UTS und ein Ausweis -Ja oder Nein? Wie war die Beantragung? Die Bestimmung des Grades? Welche Vor- und Nachteile gibt es von der Theorie gelöst? 

Herzmoment mit dem Mann: 
Endlich mal wieder im Godshot gewesen. 


Ich hoffe ihr hattet ein angenehmes Wochenende! 
Tschüss, Januar! Hallo, Februar! 

Mittwoch, 27. Januar 2016

Basteln, Tuschen und kreatives Erleben mit kleinen Kindern

Eigentlich würde dieser Post in die Reihe "Lebensbilder statt Krankheitsbild" gehören. Da mir das Thema eine Herzensangelegenheit ist, darf es aber für sich stehen. 

Basteln, Malen und Matschen 
Ich liebe es! Wirklich. In vollen Zügen genieße ich es mit Materialien, Farben und Kleber umzugehen. Meine Kinder profitieren davon, dass ich eigentlich kein Talent dafür habe. Ich kann kaum grade schneiden, kleckere immer mit Kleber und kann nicht malen.  
Schweinskatze ala Punkt, Punkt, Komma
Das macht aber nichts. Die Kinder freuen sich (bald), dass sie erfolgreicher sind als ich oder sie erleben einfach den Spaß. Und den braucht es. Man muss das ganze künstlerische Tun mögen. Nicht allen geht es so wie mir. Das "unkontrollierte" Werkeln der Kinder kann ja auch schnell ausarten, sodass anschließend renoviert werden müsste. Will keiner. Außerdem ertönen die Vernunftsstimmen und prädigen von Ressourcen, Verschwendung und Produktivität. Ergebnisse sind mir egal. In Sachen Sparsamkeit setze ich auf Wiederverwertung. Und es ist mir wichtig, dass die Kinder selbständig dabei sind.


Ideen, Ideen und noch mehr Ideen

Katarina, die Blogprinzessin, sammelt bei ihrer Link-Party Bastelideen. Ich schaue mir andere Ideen gerne an, nehme Anregungen mit und bestaune die Kunst(werke). Meist werden die Sachen doch auch mit Stolz gezeigt. Mir ging es jedenfalls so beim Zeigen von "die Partykette" oder den "Puzzle-Schneeflocken" vom letzten Wochenende

An die Farben, fertig, los
Kleckerschutz auf den Boden, Farbe wählen lassen, Pinsel und Papiere bereitlegen und das wars. Holzspieße und Watte fielen mir in die Hände und ich hab sie einfach dazu gepackt. Ich erkundige mich anschließend immer, ob es eine Geschichte zum Bild gibt. Diesmal ist eine Flöckchen-Party entstanden. 

Mit Thema an die Farben, fertig, los

Was ich auch gerne mache ist experimentieren. Zum Anfang habe ich mir immer ein Thema, sozusagen einen roten Faden, überlegt und alles bereit gelegt.
Thema hier: Spuren hinterlassen. Freie Farb- und Materialwahl: 


Ergänzung für die Sinne 

Zum Thema "Spuren hinterlassen" passt auch ganz toll Rasierschaum oder Creme. Ganz klar mit den Fingern (am Körper) ist das eine ganzheitliche, sinnliche Erfahrung (besonders für jüngere Kinder).  

Traumpaar: Schere und Papier! Und Kleber
Papiere in unterschiedlichen Farben und Stärken bereitlegen. Schere dazu und im Idealfall noch Klebestreifen oder Kleber. Schnippeln geht immer. Und wer Ergebnisse möchte, kann die Schnipsel auf eine Vorlage (z.B Luftballon, Geburtstagskarte) kleben (lassen).
Hier zu sehen: ein Schneemann im Schneesturm. 

Erfahrungen ohne Kleckerei
Tätigkeiten mit Farbe, Kleber oder Rasierschaum können am Ende einen Besuch in der Badewanne nötig machen, wer das (in dem Moment) nicht mag, kann das Folgende ausprobieren. Bei der Tollabea gesehen und vor Begeisterung in die Hände geklatscht. 
Ich hab also in Gefrierbeutel Farbkleckse gegeben. Die Idee war, dass sich die Einjährigen damit beschäftigen. Die Farben mischen. Fühlen. 

Weit gefehlt. Kein Interesse. 
Entweder wird die Farbe dann nochmal verwendet oder das Tütchen wird in Form gebracht und ans Fenster gehängt. 

Ohne Vorlage und Schablone! 
Machen. Das ist das Zauberwort. Ohne Vorgaben die eigenen Ideen umsetzen (lassen und können).
Eine wahre Pracht an Möglichkeit existieren dann. Mitmachen bereitet mir auch, wie erwähnt, Freude. Es lohnt sich. Die Kinder können Nachahmen und meist entsteht eine gegenseitige Dynamik und wir ergänzen uns und Neues entsteht. Mit zunehmendem Alter meiner Tochter kann ich aber auch einfach zu gucken. 


Ein letzter Trick! 

Oft möchte Krümelie malen, macht dann drei Striche und ist fertig. Sie hat dann nicht die Muße. Das ist an sich kein Problem. Manchmal ist es aber schön, wenn sie beschäftigt ist und ich zum Beispiel mit Krümel etwas machen kann. 
Um dann einen Anreiz zu schaffen, klebe ich verschiedenen Stifte zusammen. Und im Bild unten gabs dazu noch Raufasertapete. Doppelter Effekt. Das Ergebnis ist nicht mehr vorhersehbar und Krümelie bei der Sache. Zumindest einen Moment.


Wie ist es bei euch? 
Bastelfans oder Farbmuffel? 
Habt ihr auch Tricks? 

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Eure Anne 

Sonntag, 24. Januar 2016

Lebensbilder statt Krankheitsbild #30 mit Wochenende in Bildern

Winter spezial 

Auch dieses Wochenende haben wir viel Familienzeit genossen, waren kreativ und im Schnee. Der Wunsch des Festhaltens ließ mich auch diesmal viele Fotos schießen und ich teile meine Highlights gerne mit euch. 

3 von 4 Familienmitglieder starteten am Freitag schon ins Wochenende. Krümelie ging nicht in den Kindergarten und meine Mama kam uns besuchen. 

Wir machten einen tollen Spaziergang. Krümel beobachtete Vögel. Krümelie schrie ständig auf. Endeckte etwas. Betrachtete begeistert. Die Sonne strahlte. Das Eis glitzerte. Es war windstill. Wunderschön. Und echt kalt. Ich unterhielt mich mit meiner Mama. Der eisige Schnee knarzte unter den Schuhsohlen. Krümelie stocherte im Schnee, schlitterte, beobachtete etwas ... 


Der Winter in seiner schönsten Form mit 
Eiskristallen in Hülle und Fülle. 

Mein Mama macht sich am frühen Nachmittag auf den Heimweg. Krümelie und ich packten dann Kleber und Farbe aus. Es enstanden aus Puzzleteilen Schneeflöckchen, die wir anmalten. Manche bekammen sogar noch Glitzer. Krümel erkundete derweil die Sachen seiner Schwester. Ohne "Meins"-Geschrei. 



Von Krümel habe ich noch Fußabdrücke gemacht. Bot sich an, da Farbe großzügig verteilt wurde. Anschließend mussten beide Kinder in die Wanne. 
Zum Nachmittag machten wir "Schneeflocken" aka Popcorn. 
Am Abend als die Kinder schliefen, schwelgte ich in Erinnerungen, gestaltete und klebte weiter am Babyalbum für Krümel und schrieb "meinem kleinen Prinzen" seine Geburtstagskarte. 

Der Samstag begann um 7:30 Uhr. Richtig spät. :-)
Zum Frühstück gab es wieder ein Kaffee mit Bild. Was seht ihr? Krümelie sah eine tanzende Fee. 
Stolz betrachtete sie ihre getrockneten Flöckchen. 

Krümelie kränkelte. So machten sich der Mann und Krümel ohne uns auf zur Uroma. Krümelie ruhte sich aus und schaute Aschenbrödel. Ich wuselte in Küche und Bad herum, wischte und kümmerte mich um die Wäsche. 
Ich begann die Geschenkverpackung für Krümel zu gestalten. Dabei bekam ich tatkräftige Unterstützung. Krümelie malte noch eine Karte, die wir ebenfalls auf den Karton klebten. 
Krümelie hatte keine Lust auf Aktion und wir machten noch zwei Schneemänner aus Socken, gefüllt mit Reis. 

Am frühen Nachmittag ging es raus. 
Unterwegs entdeckten wir die Zwei. Da war jemand sehr einfallsreich beim Schneemannbau. 
Wir "landeten" bei Oma. Dort traf sich dann die ganze Familie. Die Kinder spielten und waren sehr an Papa's altem Lerncomputer interessiert. 
Krümelie blieb über Nacht bei Oma und Opa. Ihre Freude war groß. 

Am Sonntag Vormittag holten wir sie wieder ab. Den Schlitten mussten wir da lassen. Der Schnee war fast weg. 
Wir waren mit einer befreundeten Familie verabredet und nahmen selbstgemachten Kuchen mit. 
Die Kinder spielten ausgelassen. 

Irgendwann mussten wir dann leider los. 
Unterwegs bedauerte Krümelie den Verlust des Schnee's. Vor unserem Haus erkundigte sie sich, ob die Tropfen, die Schneeflocken sein. Was sie jetzt machen? Was das überhaupt alles soll? 
Am Abend gab es noch ein "Schneebad". Das erste Schaumbad für den Sohnemann. Er war hin und weg. Und anschließend musste ich das Bad wischen. 
Abends wird jetzt immer noch gespielt. Der Junge (wahlweise das Mädchen) wird ins Bett gebracht. Je nach Karte gibt es Schmetterlingsküsse, Gesang oder Streicheleinheiten für die Spielerin. Sind alle Karten "abgearbeitet", schlafen die Pappkinder. Und Krümelie geht ins Bett. 

Und schon ist das Wochenende zu Ende. 
Wie war euere Tage? Was habt ihr Schönes gemacht, wo der Winter mit seinen Facetten von -10 bis +4 Grad daher kam? 

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es hier bei Susanne vom Blog "Geborgen Wachsen". 

Ich wünsche euch einen angenehmen Abend und einen guten Start in die neue Woche. 
Eure Anne 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Was passiert eigentlich im SPZ ?

Ich gebe es zu, ich hatte ein komisches Gefühl als die Kinderärztin uns erklärt, dass sie uns gerne an ein SPZ überweisen wolle. SPZ. Das klang nach ernsthaften Problemen. Krümelie war erst kurze Zeit auf der Welt. Wir waren unbeholfene Anfängereltern und unser Baby anspruchsvoll. Unsere Hebamme jedoch hielt das für eine gute Idee und berichtete von ihren positiven Erfahrungen. Und auch ich möchte das tun. 

Was ist ein SPZ? 

SPZ ist die Abkürzung für Sozialpädiatrische Zentren. Es sind Orte für Kinder und Jugendliche, wo verschiedene medizinische, psychologische, pädagogische und therapeutische Gebiete, Hilfen und Fachmenschen zusammenkommen. Mit einer Überweisung vom Kinder- oder Hausarzt können vom SPZ aus, meist in den Räumlichkeiten direkt, tiefgründigere Maßnahmen ergriffen werden. Meist haben die Mitarbeiter mehr Zeit. Ihr Fachwissen ist detalierter bzw. spezifizierter. Es ist das Zusammenspiel von Zeit, Erfahrung und Wissen, was den Unterschied macht. 


Wenn ich mich mit anderen Eltern unterhalte, sage ich immer: 
"Du kannst es dir wie bei einer U-Untersuchung vorstellen. Nur mit mehr Zeit.". 


Zur Vorstellung im SPZ

Mit der Überweisung vom Kinderarzt rief ich im nächstgelegenen Zentrum an, bekam einen sehr ausführlichen Bogen nach Hause, füllte ihn aus und schickte die Papiere zurück. Wenige Tage später wurde ein Termin zur Erstvorstellung vereinbart. 

Und dieser erste Termin war zwar aufregend, weil ich nicht wusste, was kommt - auch fand Krümelie die Aufregung gar nicht lustig - aber alles in Allem war es wie eine lange U-Untersuchung. Und auch viele der folgenden Besuche waren ähnlich im Ablauf. 

Ein Termin dauerte meist 1 Stunde. Zu Beginn wurde über Allgemeines gesprochen. Gibt es Probleme? Was hat sich getan? Welche Entwicklungen gab es? Von Kindergartenfreunden bis zur Toilettennutzung, von Spielvorlieben bis Schlafgewohnheiten wurden verschiedene Entwicklungsthemen angesprochen. Mittlerweile ist es so, dass Krümelie dabei Spielmöglichkeiten angeboten werden. Früher kuschelte sie einfach auf meinem Schoß. 

Dann machte Krümelie einige "Tests" und konnte zeigen, was sie kann. Diese Aufgabenstellungen waren an ihr Alter angepasst. So wurde sie zum Beispiel zum Krabbeln, Ball werfen oder Auffädeln angeregt. Mit zu nehmenden Alter wurden ihr Fragen gestellt. 

Sozusagen im dritten Teil ging es dann um körperliche Werte (z.B: Größe, Gewicht und Kopfumfang) und den Gesundheitszustand (z.B: "Zustand" der Wirbelsäule, Fußstellung und Reflexe). 

Zum Ende eines Besuches gab es ein kurzes Feedback zum Entwicklungsstand und unter Berücksichtigung unserer Wünsche, Fragen oder Probleme wurde entschieden, wie weiter vorgegangen wurde


weiteres Vorgehen

Wir waren das erste Mail im SPZ als Krümelie etwa 4 Monate war. In dem auswertenden Schreiben, was wir einige Zeit später per Post erhielten, stand bei Befund "Regulationsstörung". Jemand nannte es mal "Gebärmutterheimweh". Das fand ich in dieser anstrengenden Zeit - da wenig Schlaf und viel Schreien - als schönes Synonym. Die Orientierung in der Welt fiel Krümelie jedenfalls schwer. Viel Schreien und "Muttermilch-Speien" und einige Unsicherheiten unsererseits "brachten" uns zu einer, zum SPZ gehörenden, Ergotherapeutin. Ich weiß nicht, ob es eine klassische Ergotherapie (im Sinne von Schema F) gibt. Wenn es sie gibt, dann hatten wir keine klassische. 

Die Frau hat Krümelie's Mototik (mit) geschult und Ratschläge gegeben, wie wir Krümelie helfen können, dass sie sich besser selber organisieren konnte. Sie hat Zusammenhänge erklärt, Abläufe vom Gehirn verdeutlicht und mir den Rücken gestärkt. Ich fand die Situationen meistens sehr angenehm. 

Wir hatten außerdem einen Beratungstermin zum Thema "Ernährung", wurden von einer Sozialarbeiterin wegen eines Schwerbehinderten-Ausweises informiert (Sie ging die Vor- und Nachteile mit mir durch und hätte auch bei der Beantragung geholfen.) und als Krümelie fünf Monate alt war, wurde bei ihr ein Kopfultraschall gemacht in den Räumlichkeiten des SPZ, welches Teil eines Krankenhauses ist. Wir mussten also nicht noch einen weiteren Arzt aufsuchen. 


Was noch?

In den ersten eineinhalb Lebensjahren von Krümelie haben wir also koordiniert von einer "Hauptansprechpartnerin" aka Ärztin verschiedene Angebote vom bzw. im SPZ wahrgenommen. Diese Ärztin hörte in "unserem" Zentrum auf, aber auch ihr Nachfolger war angenehm. 2 Termine im Jahr reichten und Krümelie entwickelte sich, ohne dass wir hätten weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Nach dem wir erfuhren, dass eine Ärztin Nummer 3 unsere Betreuung übernehmen sollte, strebte ich den Wechsel zu Ärztin Nummer 1 an, was zum Glück auch klappte. Ärztin Nummer 3 erwischte mich auf dem falschen Fuß. 

Wir wechselten in ein Zentrum, was nicht direkt auf dem Gelände einer Klink ist. Mit dem Blick auf den Schulstart wollen wir einmal im Jahr einen Termin dort wahrnehmen. Bei Auffälligkeiten können wir jeder Zeit einen Termin machen. Jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass das nötig sein wird und denke auch, dass die Verantwortlichen das ähnlich sehen. Es geht uns um Prävention. 

Eine unumgängliche Anlaufstelle für Mädchen und Frauen mit UTS ist die Endokrinologie. Von der ersten betreuenden Ärztin wurde uns dazu auch eine klare Empfehlung ausgesprochen. Eine Nieren- und Herzüberprüfung sollten wir ebenfalls anstreben. 
Alles deckt ein SPZ dann doch nicht ab, aber auch zwischen diesen Anlaufstellen besteht eine schriftliche Verbindung und Befunde wurden weitergeleitet. 

Weniger Kontrolle und Bewertung, dafür mehr Hilfestellung - dann kann so eine Anbindung an ein SPZ sehr hilfreich sein.  


Wie sind eure Erfahrungen?
Welche Meinung vertretet ihr?  
Unnötiger, zusätzlicher Termin oder 
eine echte Hilfe? 

Sonntag, 17. Januar 2016

Lebensbilder statt Krankheitsbild #29 mit "Wochenende in Bildern"

Dieses Wochenende - 16. und 17. Januar 2016 - stand im Zeichen der Familie. 

Ich habe das Bedürfnis Familienmomente aufzusaugen. In naher Zukunft wird sich der Alltag wieder "beschleunigen". Er muss mehr - anders - strukturiert werden und Abläufe müssen entstehen. Das Verweilen wird nicht mehr so möglich sein. Schließlich müssen wir Erwachsenen pünktlich auf Arbeit sein. Wir werden mehr im Kopf haben und weniger gemeinsame Zeit. 

An diesem Wochenende haben wir uns also bewusst treiben lassen.  
ein Schmetterling, ein Becken, ein Elefant - was seht ihr? 
Nachdem wir Freitag Nachmittag schon tolle "Rorschachtest"-Bilder gemacht haben, wollte Krümelie gerne Samstag auch mit Farbe malen. Kein Problem. 
Es wird nach dem Frühstück erstmal künstlerisch. 
Auch Krümel bekommt einen Pinsel zu fassen. 
Abschließend entsteht noch ein Schneevogel. 
Wir machen uns gegen 11 Uhr auf zum Wochenmarkt, schlendern und landen in einem Café und essen etwas. 
Beide Kinder starren ständig an die Decke. Zurecht. 
Wieder Daheim bewundere ich nach dem abendlichen Programm die Haare des noch Babyjungen. Es lockt sich. :-)
In der Nacht kann ich nicht schlafen - viel geht mir durch den Kopf. Ich schreibe ein Hoch auf unseren Esstisch


Am nästen Morgen erwartet uns eine wunderschöne Winterlandschaft. 
Wir machen uns nach dem Frühstück auf in den Schnee. 
Die Zeit vergeht im Flug. Es wird Mittag gegessen, ausgeruht und gespielt. 


Der Sohn ist begeistert von einer Kaffeedose und ihrem Deckel. 
Krümelie knetete. Wir haben einen alten Adventskalender zerschnitten und dann Kekse "gebacken". Dazu gab es echten Kaffee.
In meinem Kaffee findet sich eine "Nimmer Raupe Satt". 
Dann ist Badezeit und das Wochenende neigt sich dem Ende zu. Wir lesen und kuscheln und dann bringen wir die Kinder ins Bett. 

Mein Fazit: Der Winter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Es wurde getuscht, geknetet und gespielt. Wer braucht mehr Aktion? 
Ich könnte sie alle einfach nur küssen. 

Noch mehr Wochenenden in Berlinern gibt es hier

Ich hoffe, ihr hattet ein angenehmes Wochenende. Habt ihr mehr "erlebt" als wir? 
Startet gut in die neue Woche! 

Eure Anne