Sonntag, 8. Mai 2016

Lebensbilder statt Krankheitsbild #42 mit Wochenende in Bildern und dem Besuch der Blogfamilia

Ein langes Wochenende mit 4 super sonnigen Tagen liegt hinter uns. Das war schon nicht mehr Frühling pur. Das war ein Vorgeschmack auf den Sommer. Toll, oder? 
Da eine Menge Gedanken in meinem Kopf tanzen und vier Tage in Bildern eine Fotoflut ergäben, folgt ein: 

4 Tage - 4 Highlights 


#Blogfamilia

Am Donnerstag machten Krümelie und ich uns einen entspannten Vormittag, Mutter-Tochter-Zeit de luxe und dann ging es los zur Blogfamilia, einer Elternblogger-Konferenz. 
Das Fräulein Bara musste natürlich mit. Klar, dass ich sie fast ausschließlich getragen habe...
Das Tochterkind war nach wenigen Minuten recht zufrieden. Sie hatte die Cake Pops gefunden und gönnte sich einen. Sehr lecker. 
Die ersten Panels verfolgten wir gemeinsam. 
Meine Überlegungen dazu: 
*Die Monetarisierung meines Blogs interessiert mich momentan so gar nicht. Weiterentwickeln will ich mich trotzdem. 

* Ich schreibe, weil ich es mag. Mein Blog trägt seinen langen Namen für mehr "Syndrom-Bekanntheit". Ich mache das hier also mehr oder weniger für mehr Aufmerksamkeit. Ohne Druck. Das ziehe ich als Fazit aus dem zweiten Vortrag von Herrn Buddenbohm.  


* Beim dritten Input unter der Überschrift "Wer spielt, lernt" (im doppelten Sinne genau mein Thema) schweiften meine Gedanken jedoch ab. Meine Tochter baute derweil vergnügt neben mir, war auch leicht enttäuscht, dass sie am Ende die "Vortrags-Bausteine" zurück geben musste, und ich dachte nur: Ich mag LegoDuplo nicht. Mir ist das Geräusch, wenn zwei Holzbausteine aneinander klopfen/schlagen wesentlich lieber. 


Diese Plastikbausteine sind genormte Einheitsmasse. Alle sind schön kompatibel, passen zueinander, haben glatte Oberflächen, ein ebenmäßiges Erscheinungsbild sowie eine "schöne" kräftige Farbe. Wie praktisch wäre es, wenn wir unsere nächsten Generationen auch so haben und formen könnten... 


Außerdem finde ich, dass das Bauen mit glatten Bausteinen, die nicht zusammen gesteckt werden, das Gehirn und die Kinder mehr fordert und schult.   

Während bzw. nach der Kaffeepause (wir mussten Schlange stehen) ließ sich Krümelie in einen Schmetterling verwandeln von @kikuschberlin. Sie besuchte 15 Minuten die Kinderbetreuung, währenddessen ich ein nettes Gespräch mit einer Dame von "Betreut.de" führte, bis mich ein Anruf erreichte. 

Dank gutem Wetter konnte ich noch weiteren Input sammeln und spannenden Worten folgen sowie der Award-Verleiung beiwohnen und Krümelie spielte vor dem Notausgang(?)/ Seiteneingang.  
Nach dem Abendessen, einigen kurzen und trotzdem freundlichen Gesprächen (mir ging es leider wie "Herr Pfarrfrau"), machten wir uns noch während des letzten Gesprächspanels auf den Heimweg. 
Stolz trug Krümelie ihre (logisch, oder?) Goodiebag, 
bestaunte nächsten Tag mit ihrem Bruder den Inhalt und präsentierte mir dann ihre Mitschriften. 

Auch kleine Schritte bringen uns voran. Ich nehme Einiges mit und bin um eine Erfahrung reicher. Es war eine informative Veranstaltung mit vielen Eindrücken. 
Ich sende an dieser Stelle meinen Dank an das Team hinter der #BlogfamiliaDer Dank gilt auch für die tollen Mitgebsel und richtet sich an die Sponsoren. 


Was soll das? Und wie soll das werden?


In der "Berliner Morgenpost" lass ich an diesem Wochenende
, dass besonders für Alleinerziehende via Kitagutschein eine Betreuung ihrer Kinder auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten ermöglicht werden soll. Ich bin gespannt, wie sich das in der Praxis gestalten soll. Machen die Erzieherinnen dann "Hausbesuche", übernachten bei den Kindern Zuhause oder holen sie ab? Eine flexiblere Nutzung der Gutschein-Stunden finde ich grundsätzlich richtig. Eins zu Eins - Betreuung ist im System jedoch nicht vorgesehen. Viele Kinder und wenig Erzieher ist doch die Realität. Gibt es dann kollektive Zusammenschlüsse von Eltern im Schichtdienst? Mal abgesehen davon, dass ich eigene Kinder habe, verdiene ich definitiv nicht genug Geld für Experimente. In der Regel wird "Mehrarbeit" wie beim Elternabend schon nicht bezahlt, sondern mit Freizeit ausgeglichen, das wird sich hierbei auch nicht anders gestalten. Außerdem frage ich mich: Wie sehr möchte ich in die Privatsphäre der Familien eindringen? Und umgekehrt genauso? 
Und wirklich: für Experimente, Nachtarbeit und "Umwege" bekomme ich einfach nicht genug Geld. 

Mamatag!

Besonders gefreut habe ich mich über den Besuch meiner Mama. Unser Muttertag war allerdings schon am Samstag.
Die Kinder und der Herzmann sind mindestens genauso aufgeregt wie ich, wollen gehört werden und etwas zeigen. Wie so oft, führt uns unser Weg in die Vergangenheit. Als Urberlinerin zieht mich mein Heimatkiez sowieso an und wir schlendern durch die Gegend.
Krümelie liebt es, wenn Oma von ihrer Mama als Kind erzählt. 
Für mich ist es angenehm Gedanken zu teilen und ihre Meinung zu hören, da wir doch eine ähnliche Denke haben im Sinne von "Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.". Krümel strahlt und auch der Herzmann holt sich gerne ein bisschen Unterstützung von seiner Schwiegermutter. 

Sonne, Sand und Sommervorgeschmack

In den letzten Tagen war es herrlich warm. Wir haben uns oft planlos durch den Tag treiben lassen und waren viel draußen.
Öfters bot sich das Motiv von Kindern im Sand. Und Eis gab es auch. Und Wasser zum Planschen (später zum Baden), blauen Himmel und satte Farben. 







So lecker. Solltet ihr mal probieren!

Und? Sonst so?


Für Begeisterung sorgte diese Entdeckung. Yeah, die Erdbeerzeit beginnt! Traumhaft! 


Habt ihr den Feiertag und das Wochenende auch für Familienzeit genutzt? Immerhin standen auch Vater- und Muttertag an. 

Im Sinne der Aktion #Muttertagswunsch möchte ich nochmal betonen, dass es nötig ist, dass der politische Umgang mit vermeintlich schwachen Mitgliedern der Gesellschaft aus dem Mittelalter geholt wird. Familien sind keine armen und dreckigen Bettler und Bittsteller, die an das Tor der Regierung klopfen.
Wir sprechen hier von Menschen mit einer Menge Potenzial und der Ressource "Ideen und Arbeitskraft". Viele Familien wollen keine Almosen, sondern vernünftige Rahmenbedingungen. 

Diese müssen geschaffen werden, sodass sich auch werdende Eltern ohne Existenzängste für ein behindertes oder ein Kind mit gesundheitlichen Problemen entscheiden können. 

Ich liebe meine Familie und wünsche mir nur das Beste.

Wie waren die letzten Tage bei euch? 
Mehr Wochenenden in Bildern gibt es hier bei Susanne von "Geborgen Wachsen"

Allen Müttern und Vätern wünsche ich, dass sie sich selbst einmal auf die Schulter klopfen. Ihr rockt!


Startet gut in die neue Woche! 

Anne 

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